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    <title>Posts | arianescheer.de</title>
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    <description>Posts</description>
    <generator>Source Themes Academic (https://sourcethemes.com/academic/)</generator><language>de</language><copyright>© 2018-2024 Ariane Scheer</copyright><lastBuildDate>Mon, 03 Jan 2022 19:23:22 +0200</lastBuildDate>
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      <title>Posts</title>
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    <item>
      <title>Meine wichtigste Weiterbildung im Jahr 2021</title>
      <link>https://arianescheer.de/post/selbstfuehren/</link>
      <pubDate>Mon, 03 Jan 2022 19:23:22 +0200</pubDate>
      <guid>https://arianescheer.de/post/selbstfuehren/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Beim letzten 
&lt;a href=&#34;https://www.xing.com/communities/groups/scrum-user-group-hamburg-1001541&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;Scrumtisch Hamburg&lt;/a&gt; wurde nach der wichtigste Weiterbildung in 2021 gefragt und meine Antwort war sofort klar: Das war „Selbstführen“.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;2021 habe ich am 20wöchigen „Intensivkurs Responsibility“ bei
&lt;a href=&#34;https://selbstfuehren.de&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;selbstfuehren.de&lt;/a&gt; teilgenommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Führung ist in erster Linie &lt;strong&gt;Selbstführung&lt;/strong&gt;. Aber was ist Selbstführung eigentlich genau?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nadine und Henning Wolf, die Macher von 
&lt;a href=&#34;https://selbstfuehren.de&#34; target=&#34;_blank&#34; rel=&#34;noopener&#34;&gt;selbstfuehren.de&lt;/a&gt; formulieren es so:
„Wir haben in jedem Moment die Möglichkeit, Verantwortung für uns und unser Tun zu übernehmen und Dinge zu verändern. Christopher Averys »The Responsibility Process®« liefert ein praxistaugliches Modell zur Selbstreflexion und Anwendung, das dir die Tür zu diesem Raum voller Optionen und Wirksamkeit aufschließt.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Drei Themen zum Selbstführen haben mich besonders angesprochen und gedanklich nicht losgelassen:&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;der-raum-zwischen-reiz-und-reaktion&#34;&gt;Der Raum zwischen Reiz und Reaktion.&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Die Aussage stammt von Viktor Frankl&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt; und lautet in vollständiger Form:
„Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt die Macht unserer Wahl. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich denke seitdem an diesen Raum, wenn ich spontan reagieren will, weil ich mich angegriffen oder falsch verstanden fühle. Ich kann oft nicht bestimmen, was um mich herum geschieht. Aber ich kann entscheiden, wie ich darauf reagiere.&lt;br&gt;
Den Raum zwischen Reiz und Reaktion kann ich bewusst vergrößern. Warten und durchatmen hilft, überlegter zu reagieren.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;ich-selbst-erschaffe-meine-probleme&#34;&gt;Ich selbst erschaffe meine Probleme.&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Alle meine Probleme haben mit mir zu tun. Ich habe sie und die Probleme haben mich, wir sind verbunden. Nur ich kann meine Probleme lösen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich löse keine Probleme, wenn ich Andere Beschuldige, mich rechtfertige oder Probleme leugne.
Sogar wenn ich aus Verpflichtung handle, mich dafür überwinde, ohne ein &amp;ldquo;inneres Ja&amp;rdquo;, löse ich Probleme nicht aktiv und kraftvoll.  Ich stecke weiter fest, in Handlungsweisen, die mich nicht voranbringen. Lösen kann ich Probleme am besten, wenn ich Verantwortung bewusst und aktiv übernehme.
Tiefer einzutauchen in die Frage, wie ich Probleme erschaffe, auswähle und anziehe, erweist sich als spannendes Unterfangen.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;erforschen-bringt-mich-in-den-power-cycle-festhalten-an-sicherheit-hält-mich-im-control-cycle&#34;&gt;Erforschen bringt mich in den Power Cycle. Festhalten an Sicherheit hält mich im Control Cycle.&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Probleme lösen wir entweder im Control Cycle oder im Power Cycle. Im Control Cycle versuchen wir bekannte Lösungen zu finden, mit denen vermeintlich schnell die Kontrolle wieder erlangt wird, die aber im Wesentlichen dazu dienen die Ungewissheit zu beruhigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Power Cycle ersetzen wir die Kontrolle durch Stärke und Freiheit. In den Power Cycle zu kommen, verlangt jedoch Einiges ab: Unsicherheit ertragen, ohne Vorurteile und Unruhe die Situation zu erforschen, rausfinden, worin das wirkliche Problem besteht, um dann neue Lösungen zu erkennen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bewerten, insbesondere das Abwerten stoppt das Erforschen und stoppt die Problemlösung.  Bewerten führt in den Control Cycle.  Ich kann den Reflex zu bewerten nicht unterdrücken, der Reflex kommt automatisch und schnell. Aber ich kann meinen Verstand einsetzen, um meine Bewertungen zu überprüfen und dadurch meine Vorurteile erkennen.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;warum-ist-selbstführen-für-mich-wichtig&#34;&gt;Warum ist Selbstführen für mich wichtig?&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Insbesondere Freiberufler müssen führen können, ohne dass ihnen eine „Autorität“ zur Verfügung steht.
Jeder verfügt über das „Leadership Geschenk“ und hat die Fähigkeit sich selbst und andere führen. Unabhängig von meiner Rolle oder Position, kann ich als &lt;em&gt;Agile Leader&lt;/em&gt; jederzeit Verantwortung für die Lösung von Problemen übernehmen.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&#34;footnotes&#34; role=&#34;doc-endnotes&#34;&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li id=&#34;fn:1&#34;&gt;
&lt;p&gt;Viktor Frankl: „Trotzdem Ja zum Leben sagen: Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager“&amp;#160;&lt;a href=&#34;#fnref:1&#34; class=&#34;footnote-backref&#34; role=&#34;doc-backlink&#34;&gt;&amp;#x21a9;&amp;#xfe0e;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;/div&gt;
</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Wenn der Berater mehr Veränderung will als der Kunde</title>
      <link>https://arianescheer.de/post/veraenderung/</link>
      <pubDate>Tue, 29 Dec 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://arianescheer.de/post/veraenderung/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Als externer Berater sieht man in Unternehmen die Baustellen und den Veränderungsbedarf und möchte Veränderungen anstossen.
Kunden allerdings empfinden die Situation häufig anders. Die handelnden Personen erkennen keinen Anlass für Veränderungen. Wenn, dann sollen Veränderungen so stattfinden, dass möglichst alles beim Alten bleibt. Manche der Mitarbeiter spüren den Veränderungsdruck, haben aber nach vergeblichen Anläufen resigniert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wahrscheinlich hat jeder Berater diese Situation schon mal erlebt und sich gefragt, wie gehe ich mit solchen Situationen um?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dranbleiben und Ausdauer beweisen? Zügig verschwinden und ein anderes Projekt finden? Den Mund halten und es dem Auftraggeber recht machen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die wichtige Botschaft vorab: Keine Variante ist falsch oder richtig. Es gibt immer gute Gründe, sich so oder anders zu verhalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In diesem Beitrag schreibe ich über meine persönlichen Absichten für solche Situationen. Ergänzend möchte ich eine Beobachtung teilen und wage eine Prognose für die Entwicklung der Berufswelt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als &lt;em&gt;Agiler Leader&lt;/em&gt; möchte ich in Verantwortung gehen und in festgefahrenen Organisationen Veränderungen anstossen. In Verantwortung zu gehen, bedeutet in diesen Unternehmen vor allem agiles Handeln vorzuleben. Kleine Veränderungen anstossen, überzeugen, mitnehmen, Verbündete finden, sich vorrangig dem Projekterfolg zu verpflichten. Sich bewusst sein, dass man wahrscheinlich lange der Einzige sein wird, der Verantwortung übernimmt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In Verantwortung zu gehen, bedeutet manchmal auch weggehen zu müssen. Wenn mein Wertesystem in Gefahr ist, verlasse ich das Unternehmen und suche nach einem agilere Umfeld und einer Kultur der Zusammenarbeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das erleben andere Freiberufler und Angestellt in ähnlicher Weise. Inzwischen verbringen Berufstätige nicht mehr ihr ganzes Leben bei einem Arbeitgeber. Die Millennials sind ins Arbeitsleben eingetreten, vielen ist eine sinnstiftende Tätigkeit wichtiger als Karriere und Absicherung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich beobachte, dass das Bedürfnis nach einer erfüllten Tätigkeit die Arbeitswelt immer stärker polarisiert. Dabei spielt das agile Arbeiten und das agile Mindset eine immer entscheidendere Rolle.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unternehmen, die agil aufgestellt sind, in selbstorganisierten Teams arbeiten und ihren Mitarbeitern auf Augenhöhe begegnen, sind in der Lage, sich geänderten Bedingungen anzupassen. Diese Unternehmen haben einen Zustrom von Bewerbern, die genauso arbeiten wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In hierarchisch geführten Unternehmen, die weiterhin auf Command und Control setzen, werden langfristig die Mitarbeiter bleiben, die nicht agil arbeiten können oder wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Diese Entwicklung wird sich von selbst verstärken.  Agile und hierarchische Unternehmen werden in ihrer Kultur und Arbeitsweise immer weiter auseinander driften. Das Ergebnis dieser Entwicklung ist absehbar und es wird für die Dinosaurier auch diesmal vermutlich nicht gut ausgehen.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Was ist Agile Leadership?</title>
      <link>https://arianescheer.de/post/agile-leadership/</link>
      <pubDate>Wed, 08 Jul 2020 19:23:22 +0200</pubDate>
      <guid>https://arianescheer.de/post/agile-leadership/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ich werde häufig gefragt, was genau ich unter &lt;em&gt;Agile Leadership&lt;/em&gt; verstehe und was denn eine agile Organisation ist. Die Fragen sind absolut berechtigt, denn Begriffe, die mit agil… beginnen, sind Buzzwords geworden und werden mit unterschiedlichen Bedeutungen aufgeladen. In diesem Beitrag erkläre ich meine Sichtweise.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für mich verbindet sich &lt;em&gt;Agile Leadership&lt;/em&gt; mit vier Themen:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Verantwortung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;agile Denk- und Arbeitsweise&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Selbstführung&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;agile Organisationen&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Ein &lt;em&gt;Agile Leader&lt;/em&gt; trifft bewusst die Entscheidung, in seiner Welt &lt;strong&gt;Verantwortung&lt;/strong&gt; zu übernehmen. In meinem Umfeld arbeite ich aktiv an der Lösung von Problemen und sehe mich nicht als Opfer der Umstände. &lt;em&gt;Agile Leadership&lt;/em&gt; ist nicht an formale Rollen gebunden. Jeder kann ein Leader sein, wenn er/sie in seiner Welt Verantwortung übernimmt. In einer Organisation möglichst viele Leader zu entwickeln, ist ein Ergebnis von &lt;em&gt;Agile Leadership&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als &lt;em&gt;Agile Leader&lt;/em&gt; arbeite ich nach &lt;strong&gt;agilen Denk- und Arbeitsweisen&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Ich pflege offene, vertrauensvolle Beziehungen, um ein agiles Denken und Handeln in meinem Umfeld zu fördern.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ich ermögliche kontinuierliches Lernen und plane Entwicklungen in kleinen Schritten.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ich hinterfrage regelmäßig, ob mein Fokus auf Kunde und Wertschöpfung liegt.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ich achte auf Menschen und gebe Orientierung in unsicheren und komplexen Situationen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Machtspiele, Einzelkämpfertum und das-war-schon-immer-so Denken sind das Gegenteil von agilen Denk- und Arbeitsweisen, die wahrscheinlich jeder kennt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Als &lt;em&gt;Agile Leader&lt;/em&gt; führe ich mich selbst. &lt;em&gt;Agile Leadership&lt;/em&gt; braucht &lt;strong&gt;Selbstführung&lt;/strong&gt; und Selbstreflexion mit dem Ziel eigene Kreativität und Authentizität  zu stärken und reaktives Verhalten zu reduzieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Agile Leadership&lt;/em&gt; schafft &lt;strong&gt;agile Organisationen&lt;/strong&gt; durch immer weitere Verbreitung agiler Denk- und Arbeitsweisen im Unternehmen.  Eine agile Organisation besteht aus Strukturen, die sich flexibel und selbstorganisiert an geänderte Marktbedingungen anpassen. Selbstorganisierte Teams sind direkt vernetzt mit Kunden und  Partnern, ohne organisatorische Zwischenebenen, und orientieren sich an maximaler Wertschöpfung. Der &lt;em&gt;Agile Leader&lt;/em&gt; unterstützt Teams dabei, dezentral und selbstorganisiert zu arbeiten, Organisationen zu verschlanken und nicht benötigte Strukturen aufzulösen.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;warum-muss-eine-organisation-überhaupt-agil-werden&#34;&gt;Warum muss eine Organisation überhaupt agil werden?&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Ständige Veränderungen des Marktes erfordern von vielen Unternehmen schnelle Anpassungsfähigkeit. In hierarchischen Strukturen fehlt diese Agilität. Immer wieder erlebe ich, wie Silodenken und interne Grabenkämpfe dazu führen, dass Organisationen sich mit sich selbst beschäftigen. Unternehmen müssen diese Blindleistungen und hemmende bürokratische Strukturen überwinden, wenn sie flexibel und schnell auf den Markt reagieren wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Agile Leader&lt;/em&gt; beherrschen die agilen Methoden und Tools wie Kanban, Design Thinking, Scrum, Jira, Trello, Confluence, Miro etc.
Die Anwendung agiler Methoden ist jedoch nicht gleichbedeutend mit agilem Handeln und macht aus einem hierarchischen Unternehmen noch keine agile Organisation. Für agiles Handeln braucht es ein agiles Mindset. Der Begriff agiles Mindset meint die agile Denkweise, die Einstellung und Haltung zu Herausforderungen. Ein agiles Mindset entsteht in einer Kultur von Verantwortung, Vertrauen, Lernen und Respekt. Diese Kultur sukzessive zu entwickeln, ist eine Aufgabe von &lt;em&gt;Agile Leadership&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um Agilität zu entwickeln, müssen Unternehmen viele Herausforderungen in iterativen Schritten überwinden. Dafür braucht es Ausdauer und einen langen Atem. Es lohnt sich, diesen langen Atem zu haben.  Agile Leadership, agile Organisationen und Kultur machen viele Unternehmen wirtschaftlich erfolgreicher. Attraktiver für die Mitarbeiter ist Agilität auf jeden Fall.&lt;/p&gt;
</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Sind die kostenlosen Cloud-Versionen von Jira und Confluence für den privaten Einsatz geeignet?</title>
      <link>https://arianescheer.de/post/atlassian/</link>
      <pubDate>Thu, 14 May 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://arianescheer.de/post/atlassian/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Ich wollte herausfinden, ob die Tools Jira und Confluence auch im privaten Umfeld sinnvoll einsetzbar sind, wenn es nicht um Softwareentwicklung oder IT Integrations-Projekte geht. Das Kanban-Board und Confluence habe ich in einem beruflich und privat gemischten Einsatzgebiet ausprobiert. Erfahrungen, die ich mit der Software gesammelt habe, möchte ich als Anregung für Andere hier gern teilen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bisher hatte ich keine Tools zur Aufgabenverwaltung und Knowledgemanagement im Einsatz.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;das-kanban-board-von-jira&#34;&gt;Das Kanban Board von Jira:&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Mit dem Kanban-Board verwalte ich Aufgaben. Dazu gehören meine administrativen Aufgaben als Freiberufler (Steuern, Finanzen), meine berufliche Weiterbildung, meine privaten und ehrenamtlichen ToDos. Das Kanban Board enthält auch die Aufgaben, die ich gemeinsam mit anderen Familienmitgliedern erledigen möchte.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&#34;confluence-bereiche-und-seiten&#34;&gt;Confluence Bereiche und Seiten:&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Confluence nutze ich zum Knowledgemanagement. Input aus Emails, Messages, Webinaren, Dokumenten, Links, Podcasts, etc. sammle ich auf Confluence-Seiten. Damit sind die Infos erstmal geparkt. Zum Zeitpunkt des Lesens und Ausprobierens, muss ich dann nicht mehr in meinen Emails, auf Festplatte oder im Web suchen. Ergebnisse und Einschätzungen dokumentiere ich später auch auf den Confluence-Seiten.
Für neue Aufgabenstellungen erstelle ich Vorgänge aus der Confluence-Seite heraus.  Die Tasks landen im Kanban Backlog und sind mit der Confluence Seite verlinkt. Von Jira Vorgängen springe ich auf Confluence-Seiten und umgekehrt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Inzwischen arbeite täglich mit beiden Tools. &lt;strong&gt;Funktional-fachlich&lt;/strong&gt; lassen sich meine Usecases gut abbilden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das &lt;strong&gt;Handling&lt;/strong&gt; des Kanban-Boards empfinde ich als einfach und sehr intuitiv. Die Bedienung der Confluence Seiten fand ich weniger zugänglich, obwohl ich vorher schon Wiki-Software und Content-Management-Systemen genutzt habe. Stellenweise war es hakelig, zum Beispiel funktionierte das Veröffentlichen von Seiten sporadisch immer wieder mal nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Collaboration mit anderen&lt;/strong&gt; ist einfach ist möglich und setzt eine kostenlose Registrierung bei Atlassian voraus. Aufgaben werden per E-mail plus Link verteilt und sind für den Empfänger editierbar.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;strong&gt;fehlenden Features der Free-Version&lt;/strong&gt; (u.a. Teamgröße, Berechtigungen, Automation, Speicherplatz , SLA) schränken mich aktuell überhaupt nicht ein. Das liegt an den überschaubaren Anforderungen mit einem kleinen Team und kleinem Mengengerüst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Überwiegend nutze ich die Tools über Browser, seltener in der &lt;em&gt;Mobile for Jira App&lt;/em&gt;. Vielleicht ändert sich das nach Ende der aktuellen home office Phase?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Jira Funktion zur Unterstützung von Scrum Projekten nutze ich gerade nicht, Kanban reicht für zuhause und meine Familie möchte auch keine Scrum-Meetings machen &amp;#x1f604;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Einsatz der Tools im privaten Umfeld ist für meinen Anwendungsfall auf jeden Fall sinnvoll. Im Ergebnis habe ich einen besseren Überblick über meine Aufgaben und gewinne Zeit, weil ich meine Informationen an einer Stelle finde. Zusätzlich habe ich meine Ziele besser im Blick.&amp;#x1f44d;&lt;/p&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;p&gt;Jira Software und Confluence sind Produkte von Atlassian.&lt;/p&gt;
</description>
    </item>
    
    <item>
      <title>Handelst Du verantwortungsvoll oder gehst Du in Verantwortung?</title>
      <link>https://arianescheer.de/post/responsibility/</link>
      <pubDate>Sat, 18 Apr 2020 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://arianescheer.de/post/responsibility/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Laut Christopher Avery ist das ein fundamentaler Unterschied. In seinem Buch „The Responsibility Process“,  erläutert der amerikanische Organisationswissenschaftler Christopher Avery seine Sichtweise&lt;sup id=&#34;fnref:1&#34;&gt;&lt;a href=&#34;#fn:1&#34; class=&#34;footnote-ref&#34; role=&#34;doc-noteref&#34;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/sup&gt;. Avery erklärt, welche natürlichen Bewältigungs- und Vermeidungsmechanismen bei der Übernahme oder Vermeidung von Verantwortung greifen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mich hat das Buch fasziniert, mir die Augen geöffnet und mich voran gebracht. Deshalb möchte ich es hier vorstellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unsere Kultur vermittelt uns, dass manche Personen Verantwortung übernehmen und andere es vermeiden. Wir sagen häufig über andere, dass sie Verantwortung übernehmen sollten.
Begriffe rund um Verantwortung und Verpflichtung werden in unserem Sprachgebrauch ungenau und austauschbar verwendet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Autor erklärt zu Beginn den fundamentalen Unterschied zwischen „wir handeln verantwortungsvoll“ und „wir gehen in Verantwortung“.&lt;/p&gt;
&lt;table&gt;
&lt;thead&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;th&gt;Wir handeln verantwortungsvoll,&lt;br&gt;wenn wir eine Verpflichtung übernommen haben oder eine Verantwortung innerhalb einer Rolle ausüben.&lt;br&gt;&lt;/th&gt;
&lt;th&gt;Wir können in &lt;strong&gt;Verantwortung&lt;/strong&gt; gehen und uns entscheiden, zu 100% aus Verantwortung zu handeln&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/th&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/thead&gt;
&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;
&lt;td&gt;Verantwortungsvoll zu handeln ist durch gesellschaftliche Normen konditioniert.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Es gilt als positiver Charakterzug ein verantwortungsvoller Mensch zu sein und durch Pflichterfüllung zur Gesellschaft beizutragen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Es führt leider dazu, dass wir Erwartungen entsprechen, die andere an uns richten.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das Verharren im verantwortungsvollen Handeln löst bei vielen Menschen ein Gefühl der Oberflächlichkeit und Unfreiheit aus.&lt;/td&gt;
&lt;td&gt;Wenn wir aus Verantwortung handeln, tun wir Dinge aus Überzeugung und weil wir es wollen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Wir nehmen ein Problem in Besitz und lösen es, anstatt es nur zu verwalten.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Wir selbst sind die treibende Kraft für Resultate und Erfahrungen in unserem Leben.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Verantwortung zu übernehmen, geschieht nur aus freiem Willen heraus und nicht erzwingbar.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Wer Verantwortung übernimmt, agiert kraftvoll, wirksam und motiviert und ist sich dessen auch bewusst.&lt;/td&gt;
&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;p&gt;Der Autor fragte sich schon als junger Mann, wie er hart arbeiten, erfolgreich sein und sich gleichzeitig erfüllt und sinnstiftend fühlen kann. Er war von Sorge getrieben nicht erfolgreich zu sein, anstatt erfüllt zu sein von der Freude und Möglichkeit seiner Leidenschaft nachzugehen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Averys Lebensfrage: „Wie kann ich nach aussen erfolgreich und gleichzeitig nach innen erfüllt sein?“, hat ihn zum RESPONSIBILITY PROCESS™ geführt:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Averys Buch ist interessant für Berufstätige, die sich in einer Sackgasse befinden, nach einer erfüllenden Veränderung suchen und die Freiheit, Optionen und Kraft erleben wollen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Buch richtet sich an Menschen, die SICH SELBST führen wollen, Leader, die in Unternehmensorganisationen ANDERE FÜHREN sowie Menschen, die in ihrem Umfeld ANDERE FÖRDERN wollen (als Eltern, Lehrer, Coach…)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der von Avery beschriebene RESPONSIBILITY PROCESS ™ veranschaulicht, mit welchen mentalen Reaktionen wir auf Probleme reagieren. Es ist ein natürlicher Prozess, der bei allen von uns abläuft, egal ob wir es bewusst wahrnehmen oder nicht. In diesem Prozess werden verschiedene Zustände durchlaufen. Während wir&lt;br&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;   LEUGNEN (es gibt kein Problem)&lt;br&gt;
   BESCHULDIGEN (jemanden anderes hat das Problem verursacht)&lt;br&gt;   RECHTFERTIGEN (die äußeren Umstände waren schuld)&lt;br&gt;   SCHÄMEN (ich nehme die „Verantwortung“ auf mich)&lt;br&gt;   oder AUFGEBEN&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;verschwindet das Problem nicht.  Wir arrangieren uns damit, wir betrachten uns als Opfer .&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kommen wir in den Zustand VERPFLICHTUNG, sehen wir uns gezwungen, wir müssen. Kulturelle Prägung lehrt uns, dass es gut ist, unserer Verpflichtung nachzukommen, selbst wenn sie uns nicht gefällt. Unsere Motivation ist niedrig und wir werden nicht richtig bei der Sache sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nur im Zustand IN VERANTWORTUNG sind wir stark, haben alle Optionen, wir sind die Handelnden. Wir haben die innere Erfahrung von Freiheit und Kraft. Erst wenn wir Probleme IN VERANTWORTUNG nehmen, wachsen wir, Probleme lösen sich und kommen nicht zurück.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die genannten Zustände werden nicht zwingend alle oder in dieser Reihenfolge durchlaufen. Wir können in jedem Zustand stecken bleiben, kurz oder lang oder sogar für immer.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im weiteren Verlauf des Buches zeigt uns  Christopher Avery, wie  wir es schaffen möglichst oft IN VERANTWORTUNG zu gelangen. Dazu stellt er die drei Schlüssel zur Verantwortung vor und schlägt das „Erwische dich eher Spiel“ vor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aufsetzend auf den Werkzeugen im Grundlagenteil baut Avery seine Folgekapitel auf. Es beginnt bei Selbstführung und geht über gemeinsame Verantwortung und gemeinsames Führen, zur Frage, wie man Verantwortung in anderen entwickelt und wie man in Organisationen von Verantwortung zur Verantwortlichkeit kommt. Interessant waren für mich die Ausflüge in spezielle Fragestellung, wie der Umgang mit Zynismus und Sarkasmus, Quellen von Macht oder wie wir andere um Verantwortung bitten können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Avery schreibt strukturiert, in verständlicher Sprache, mit nachvollziehbaren Praxisbeispielen. Zu jedem Kapitel gibt es Zusammenfassungen, Übungen und direkte Fragen an den Leser.  Die Fragen fand ich regelmäßig hilfreich, um den RESPONSIBILITY PROCESS™ auf meine Situation abzubilden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hervorheben möchte ich das humane Menschenbild, das Averys Buch zugrunde liegt. Bei Avery besteht die Welt nicht aus Gewinnern und Verlierern. Es gibt keine Trivialitätsannahmen oder fragwürdige Vereinfachungen.  Die Argumentation ist logisch. Avery fordert keine Radikalkur sondern verweist wiederholt darauf, das Entwicklungsprozesse in kleinen Schritten stattfinden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Avery hat einen breitgefächerten Blick auf sein Thema, der Spass beim Lesen bereitet und zum Weiterlesen angeregt. Philosophische Betrachtungen zur Verantwortung kommen ebenso vor wie psychologische Grundlagen und gesellschaftspolitische Fragen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Avery stellt kurz die Idee des alternativen Conscouis Capitalism vor, der bei Deals die Interessen des gesamten Ökosystems (Kunden, Angestellte, Lieferanten, Investoren, Gemeinden, Regierungen) berücksichtigt. Solche Deals zielen auf eine umfassende Lösung und erreichen win/win/win/win/win/win Ergebnisse.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Gegensatz dazu maximiert der vorherrschende Crony Capitalism (Vetternkapitalismus) den Shareholder Value und erzeugt Gewinner und Verlierer. Damit verbunden sind häufig Ergebnisse bei denen die meisten Beteiligten langfristig verlieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wo fand ich Averys Buch besonders überzeugend?
Avery erklärt, wann und warum Verantwortung in Unternehmensorganisationen nicht funktioniert. In Organisationen, die ein Verantwortlichkeitssystem installieren, anstatt Verantwortung zu fördern, werden komplizierte Kontrollsysteme eingeführt, um ein falsches Gefühl von Kontrolle zu erlangen. Je präsenter ein solches System ist, um so weniger Verantwortung wird tatsächlich praktiziert. Im Gegenzug brauchen Organisationen, die eine Kultur der Verantwortung schaffen, diese Leistungskontrollsysteme nicht, um Hervorragendes zu leisten. Avery zeigt den Weg auf, zu solch einer Kultur der Verantwortung zu kommen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Abschließend noch zur oft gestellte Frage: „Warum übernehmen die anderen keine Verantwortung?“  Nach dem Lesen des Buchs wird klar, dass die Frage anders gestellt werden muss und die richtige Frage bei einem selbst beginnt: „Wie kann ich mich zeigen, um andere zu ermutigen, in Verantwortung zu gehen?“ Avery macht den Lesern klar: „Wenn Du anstrebst in Verantwortung gehen, sei Dir bewusst, dass du meistens die verantwortungsvollste Person sein wirst.“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Buch von Christopher Avery „The Responsibility Process“ möchte ich sehr empfehlen als Buch mit großem Wirkungspotenzial für berufliches und privates Handeln.&lt;/p&gt;
&lt;div class=&#34;footnotes&#34; role=&#34;doc-endnotes&#34;&gt;
&lt;hr&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li id=&#34;fn:1&#34;&gt;
&lt;p&gt;Christopher Avery „The Responsibility Process“ dpunkt.verlag aus dem Englischen übersetzt von Sandra Sieroux, Nadine Wolf, Henning Wolf&amp;#160;&lt;a href=&#34;#fnref:1&#34; class=&#34;footnote-backref&#34; role=&#34;doc-backlink&#34;&gt;&amp;#x21a9;&amp;#xfe0e;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;/div&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>SAP S/4HANA Greenfield Projekt in Scrum Methodik </title>
      <link>https://arianescheer.de/post/scrum4hana/</link>
      <pubDate>Fri, 13 Mar 2020 16:27:22 +0200</pubDate>
      <guid>https://arianescheer.de/post/scrum4hana/</guid>
      <description>&lt;h4 id=&#34;ist-es-sinnvoll-sap-projekte-agil-durchzuführen-funktioniert-dasbrein-erfahrungsbericht&#34;&gt;Ist es sinnvoll SAP Projekte agil durchzuführen, funktioniert das?&lt;br&gt;Ein Erfahrungsbericht&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Als freiberuflicher Projektmanager habe ich während der letzten Monate eine SAP S/4HANA „Greenfield“ Einführung in agiler Methodik unterstützt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meine Antwort auf die Frage lautet: Ja, es ist sinnvoll SAP Projekte agil durchzuführen und es funktioniert. Zwar konnte ich Scrum im SAP S/4HANA Greenfield Projekt nicht vollständig nutzen, die folgenden agilen Elemente wurden jedoch erfolgreich eingesetzt:&lt;/p&gt;
&lt;table&gt;
	&lt;tr&gt;
		&lt;td&gt;Sprints&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;Der Projektzeitplan war in Sprints strukturiert. Die Arbeit erfolgte im Rahmen von 5-wöchigen Sprints.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr&gt;
		&lt;td&gt;Reviews Retrospektiven&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;Am Ende jedes Sprints wurden im Rahmen von übergreifenden Sprinttests die implementierten Funktionen gezeigt.&lt;/td&gt;
	&lt;tr&gt;
		&lt;td&gt;Produkt-Backlog&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;Ein Produkt-Backlogs wurde von den beteiligten Teams gemeinsam genutzt. Das Backlog enthielt alle Aktivitäten des Projektes, zerlegt in Aufgaben mit maximaler Dauer einer Sprintlänge.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr&gt;
		&lt;td&gt;Sprint-Backlog&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;Die Items des Produkt-Backlogs waren zu genau einem Sprint zugeordnet.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr&gt;
		&lt;td&gt;Userstories&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;Die Items des Produkt-Backlogs waren verlinkt mit fachlichen Prozessbeschreibungen (SAP best practices)&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
	&lt;tr&gt;
		&lt;td&gt;Die Teams organisieren sich selbst&lt;/td&gt;
		&lt;td&gt;Die Verantwortung für die Sprint-Backlogs und Umsetzung wurde in die Hand der selbstorganisierten Teams gegeben.&lt;/td&gt;
	&lt;/tr&gt;
&lt;/table&gt;
&lt;h4 id=&#34;anchor&#34;&gt;Welchen positiven Effekt hatten die Scrum Elemente des Projektvorgehens, insbesondere im Vergleich zum Wasserfallvorgehen?&lt;/h4&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Die 5-wöchigen Sprints funktionierten als Taktgeber und erzeugten vom Start an eine gute Dynamik.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Die regelmäßigen Sprinttests und Statusverwaltung im Backlog stellten den Fertigstellungsgrad überwiegend transparent dar.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Die Teams nutzten die Möglichkeit Items neu zu priorisieren. Funktionen wurden als obsolet definiert oder in spätere Sprints verschoben. Im Sinne der Scrum Methode wurden niedrig priorisierte Tasks nach hinten verschoben.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;
&lt;p&gt;Die Möglichkeit der Teams sich selbst zu organisieren, führte zu einem hohen Commitment der Teammitglieder und wirkte sich positiv auf den Projektverlauf aus.&lt;/p&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;SAP S/4 HANA Einführungsprojekte profitieren vom Einsatz agiler Methoden, selbst dann, wenn Scrum nicht durchgängig eingesetzt werden kann. Dem Unternehmen nützt die erhöhte Transparenz und Dynamik im Projekt, darüberhinaus lernen Projektteilnehmer das agile Framework und die Philosophie im praktischen Umgang kennen.  Bei weiteren Projekten würde ich die im Scrum Framework vorgesehenen Elemente vollständig einsetzen.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>2018</title>
      <link>https://arianescheer.de/post/review_2018/</link>
      <pubDate>Mon, 31 Dec 2018 14:57:13 +0200</pubDate>
      <guid>https://arianescheer.de/post/review_2018/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der Markt fragt meine Themen nach,  ich erhalte wöchentlich neue Anfragen. Seit April bin ich bei einem Unternehmen der Energiewirtschaft aktiv und werde die Zusammenarbeit in 2019 fortsetzen. Meine Aufgaben in 2018 reichten von IT Management Themen, Prozessen, Projektportfoliomanagement, Applikationsassessment bis zu Integrierten Management Systemen. 2019 kommt S/4HANA dazu.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es macht Spass und das Arbeiten als Freelancer ist deutlich erfüllender als mit dem Druck und der internen Blindleistung eines Big4.
Ideal war, dass mein Wunsch 50% vor Ort und 50% im home office zu arbeiten, realisierbar war. Überwiegend klappt es auch mit der 4 Tage Woche.
Dank meiner Steuerberaterin hält sich der administrative Aufwand in Grenzen. Als im Herbst mein Monatsabschluss mit allen Belegen bei der Post verloren ging, haben wir das zum Anlass genommen den Abrechnungsprozess zu digitalisieren. Das hat meinen Aufwand deutlich reduziert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mit Scrum Master und ITIL Foundation bin ich weiterbildungsmäßig dran geblieben. Im Nachhinein fiel mir auf, dass es während meiner Zeit als Angestellter selbstverständlich war, dass ich mir neue Themen und Methoden erarbeitet und eingesetzt habe.  Meine Arbeitgeber gönnten mir selten ein Seminar bzw. die Zertifizierung. War vielleicht auch meine Schuld, hätte vielleicht fordernder sein müssen.&lt;/p&gt;
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    </item>
    
    <item>
      <title>Ein besonderer Samstag</title>
      <link>https://arianescheer.de/post/first_post/</link>
      <pubDate>Sat, 01 Jul 2017 10:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://arianescheer.de/post/first_post/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der 01. Juli 2017 ist ein besonderer Samstag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber nicht, weil es hier in Hamburg regnet. Heute ist der erste Tag meiner Selbständigkeit und ich freue mich auf spannende Kunden und Projekte.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
    
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